Modelle für Einsteiger
Fernsteuerung
Elektroantriebe sind sauber, geräuscharm und verhältnismäßig
wartungsfrei. Durch den geringen Geräuschpegel ist man in der Lage (fast) überall
und zu (fast)jeder Zeit zu fliegen.
Als Einstieg, besonders bei den hier empfohlenen E-Seglern um die 2m Spannweite,
sind Motore der 600-er bzw.700-er Klasse zu empfehlen, unabhängig von
welchem Hersteller. Getriebemotore sind dabei zu bevorzugen (aber auch teurer).
Den erforderlichen Strom beziehen die Motore aus Akku-Packs mit 7-10
Zellen. Die Packs sollten auf alle Fälle hochstromfähig sein, eine
Kapazität von 1700mAh ist dabei ausreichend (z.B. RC 1700 von Sanyo).
Diese Akkus versorgen bei entsprechendem Regler (BEC) auch den Empfänger
und die Servos (keine zweite Stromversorgung für den Empfänger).
Als Regler sollten solche Bauteile zum Einsatz kommen, die wirklich den
Strom zum Motor regeln können - also keine Schalter. Ein Regler mit einer
Dauerstrombelastung von 30-40 A reicht für den Anfang (z.B. SUN 3001 von
Kontronik oder Regler von Schulze bzw. Jeti). Für E-Segler mit Klappluftschraube
sollte auf eine Motor- (EMK-) Bremse geachtet werden.
Der Nachteil von Elektro-Motoren liegt in der verhältnismäßig geringen
Leistung und der geringeren Flugzeit im Vergleich zu Verbrennungsmotoren. Auch wirkt sich
das Gewicht der Akkus (10 Zellen immerhin ca. 800 g) nachteilig auf das Gesamtgewicht
und damit auf die Flächenbelastung des Modells aus.
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